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Der unabhängige Gegenpol zum finanzorientierten Tierschutz

Die kritische Stimme zu gewerblichem Natur- und Tierschutz durch Nichtstaatliche Organisationen (NGOs). Die wiedereingeführten Wölfe in Deutschland werden von Politik und Tierorganisationen gegen jede Vernunft und gegen die Bedürfnisse des Tierschutzes unter unnatürlichen Vollschutz gestellt: Von Wölfen verursachte Schäden werden unter allen Umständen vertuscht und verschleiert, die Opfer oftmals an den öffentlichen Pranger gestellt, verhöhnt und sogar bedroht.

Wir sehen uns als Zeugen gegenüber den offiziellen Wolfsberatern und versuchen, lückenlos die tatsächlichen Wolfsbestände aufzuzeigen. Dabei arbeiten wir eng mit dem zertifizierten gentechnischen Labor ForGen – Forensische Genetik und Rechtsmedizin in Hamburg zusammen.

Wir als Verein und Bürgerinitiative haben uns zum Ziel gesetzt, massiv Druck aufzubauen. Druck gegenüber der fatalen Wolfspolitik, die durch NGOs gesteuert und befeuert wird.

In der momentanen Situation werden Betroffenen erhebliche Hürden in den Weg gestellt, man wird von offizieller Seite kaum ernst genommen, und die Resultate sind im Regelfall hanebüchen und in höchstem Maße zweifelhaft, was bereits jetzt sichtbar in eine Meldemüdigkeit der Opfer führt.

Betroffen sind sowohl Hobbytierhalter wie gewerbliche Tierhalter

Für Pferdehalter die ihre Tiere lieben ist eine Entschädigung keine Option. Sie wollen die Möglichkeit ihre Tiere trotz Wolf auf der Weide halten zu können

Immer mehr Menschen legen Wert auf Produkte von Rindern aus Weidehaltung. Dies ist die einzige Haltung die den Tieren gerecht wird. Sie darf nicht verschwinden. 

Schafe und Ziegen sind nicht nur Fleischproduzenten. Sie pflegen die Landschaft und werden von vielen Menschen auch nur als geliebte Hobbytiere gehalten. 

Lamas und Alpakas  längst heimisch auf unseren Weiden. Ihre Wolle ist gefragt, sie arbeiten in der Therapie oder als Wandergefährten. Nur den Wolf abhalten wie oft behauptet können sie leider nicht. 

Leider macht der Wolf auch nicht vor seinen Verwandten halt. Im Gegenteil sie sind gern gesehene Beute. Genau wie Freigänger-Katzen die in Wolfsgebieten den Tod fürchten müssen. 

Wolf versus Natur(schutz)

 Wölfe jagen das ganze Jahr. Vor allem im Winter kommt das Wild nicht zur Ruhe und damit auch nicht in die artgerechte Winterruhe, während derer der Puls und der Stoffwechsel verringert werden. https://www.rotwildkonzeption-nordschwarzwald.de/sites/default/files/public/content/2016/2016-09-28/beitragtagungsbandprofarnold-druckversion.pdf (Seite 7) Die Folgen sind deutlich zu sehen an Bäumen durch Verbiss- und Schälschäden, da der Energiebedarf des ständig in Alarm und auf der Flucht befindlichen Rot- und Rehwilds deutlich höher ist, als normalerweise in dieser Jahreszeit des geringen Futterangebots. In den Bergen ist es fatal, wenn diese Schäden den Schutzwald betreffen, in anderen Regionen leidet die Forstwirtschaft darunter.
Wölfe jagen, wie häufig betont, nur die Alten, Kranken und Schwachen und sorgen angeblich damit für eine besonders gesunde und agile Beutetierpopulation. Alte und kranke Tiere gibt es relativ wenig, da die empathielose Natur diese generell (auch ohne Wölfe) nicht lange überleben lässt. Entweder ein krankes Tier wird zeitnah wieder gesund, oder es stirbt, ein altes Tier, was nicht mehr mit der Herde oder dem Rudel mithalten kann, verliert den Schutz der Herde, vereinzelt und überlebt das nicht lange. Auch Luchse und der menschliche Jäger sorgen dafür, dass kranke und elende Tiere nicht zu lange leiden müssen. Das ist nicht einzig die Domäne des Wolfs. Die Jagd der Wölfe auf die sog. schwachen Tiere sorgt für erheblich drastischere Eingriffe in die gesunde Alterspyramide. Normalerweise bilden die Jungtiere die breite Basis dieser Pyramide, den sich nach oben verjüngenden Teil bilden die jüngeren und mittelalten erwachsenen Tiere, mit zunehmendem Alter werden diese weniger und die Spitze dieser Pyramide sind die ganz alten Tiere, von denen es ganz wenige gibt. Diese sind aber, sofern noch agil, wichtig für die Rudel und Herden, da sie die Wechsel und Wege wissen, auf denen das Wild sicher von Standort zu Standort wechselt, wo die besten Äsungsstellen und Wasser sind. Wo die sichersten Ruheplätze und ungestörtesten Dickungen sind. Wölfe verändern diese wichtigen Strukturen, weil sie die schwächsten Tiere am ehesten greifen. Das sind Kitze und Kälber und, besonders gravierend, die tragenden, langsamen, mittelalten weiblichen Tiere. Nach einigen Jahren werden die Auswirkungen deutlich. Wenn jährlich, wie z.B. aus Schweden belegt, nur noch maximal 10% eines Kälberjahrgangs das erste Jahr überleben, reicht das nicht aus, um eine Population am Leben zu erhalten. Die Genreserven schrumpfen rasant, kommen dann noch harte Winter, Unfälle oder Krankheiten dazu, kann es passieren, dass ein kompletter Jahrgang ausfällt. Über kurz oder lang kann das zum regionalen Aussterben einzelner Arten führen. Wölfe neigen dazu, ihre Beutetiere auszurotten. Siehe auch die Wapitis in Yellowstone.

Pferde auf der Weide ruhend

Eine weitere, derzeit noch kaum bemerkte Folge der rasanten Besiedlung Deutschlands mit Wölfen ist der Einfluss auf die Weidehaltung von Schafen, Kühen und Pferden. Wölfe lernen immer schneller, auch angeblich wolfssichere Zäunungen zu überwinden. Wirklich sichere Zäune, stark elektrifiziert und in einer Höhe von mindestens 2,50 kann sich kein Tierhalter leisten, zudem sind sie in den meisten Fällen in der freien Landschaft verboten.

Die Folge ist, dass entweder 

a) die Tierhalter aufgeben, oder 

b) die Tiere einstallen und auf eine reine Innenhaltung umstellen.

zu a) Häufig sind das Halter im sog. Hobbybereich, die wenige Schafe/Ziegen oder nur kleine Herden besitzen. Fatalerweise sind es grade diese engagierten Tierliebhaber, die sich dem Erhalt von alten, aussterbenden Haustierrassen verschrieben haben http://www.g-e-h.de/images/stories/news/pdf/roteliste.pdfAus diesen Rassen wurden die aktuellen Nutztierrassen weiterentwickelt. Treten nun bei diesen „modernen“ Tieren degenerative Schäden oder Empfindlichkeiten auf, können mit dem Rückkreuzen der Ursprungsrasse wieder mehr Gesundheit und Robustheit in die Rasse gebracht werden. Sind aber die Ursprungsrassen ausgestorben, verschwindet damit ein unschätzbar wichtiger Genpool. Außerdem ist es einfach wichtig und schön, wenn Rassevielfalt erhalten bleibt. Niemand will nur noch eine Sorte Schaf oder Kuh haben.

zu b) Die Nachfrage nach Biofleisch und Biomilch steigt rasant, die Menschen wollen wieder gesünder leben. Das ist natürlich gut, denn Biofleisch und Biomilch sind Produkte von Weidehaltung. Kein Tier aus Stallhaltung ist Bio. Werden nun die Bauern durch ansteigende Risshäufigkeit gezwungen, ihre wertvollen Tiere wieder auf Stallhaltung umzustellen, erlischt das Biosiegel und der Viehbestand verliert deutlich an Wert. Das muss der Bauer dann durch einen höheren Viehbestand ausgleichen und das geht dann wieder in Richtung Massentierhaltung.

Ein weiterer, sehr gern von Wolfsfreunden übersehener Faktor, ist das Artensterben im Grünland, wenn aus Weiden Wiesen werden. Eine aktiv beweidete Grünfläche ist ein existenziell wichtiger Lebensraum für viele Tiere. Wiesenweihe, Kiebitz, Feldlerche, Wachtelkönig oder Wiesenschafstelze, Fasan, Rebhuhn, Feldhase uvm. benötigen diesen Lebensraum für die Nahrungssuche, Balz, Brut und Aufzucht ihrer Jungen. Jeder Kuhfladen und Äppelhaufen zieht Insekten und Würmer magisch an, jede Blume lockt Fluginsekten, eine Viehweide ist im Pflanzenspektrum immer vielseitiger als eine Mähwiese, weil sich auf einer Weide auch sog. Unkräuter einfinden, die blühen und für eine vielfältige Ernährung der Tiere wichtig sind. Weidetiere umfressen in der Regel Nester und Brutkuhlen, lassen Eier unangetastet. Stehen aber diese Weidetiere im Stall, benötigen sie natürlich auch Futter und so werden die früheren Weiden zu Mähwiesen, es blüht nichts mehr, weil der erste Siloschnitt in der Regel bereits Anfang Mai erfolgt. Diesem Schnitt fallen dann Junghasen in der Sasse und alle Nester sowohl mit Eiern als auch Jungvögeln zum Opfer. Eine meistens erfolgende zweite Brut fällt fatalerweise häufig mit dem Termin der zweiten Silomahd zusammen. Mähwiesen sind in Fauna und Flora extrem artenarm. In Schweden, wo das Problem mit den Wölfen schon länger eistiert, gibt es alarmierende Untersuchungen, die einen Artenverlust von bis zu 30% in Wolfsregionen belegen.

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